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30 Jahre Domäne Fredeburg

30. August – 10 Oktober 2021

Christian Egelhaaf, Sabine Egelhaaf, Heidemarie Ehlke, Wilhelm Körner, Susanne Trapp zusammen mit Douglas Antonio

Zum 30jährigen Bestehen der Domäne Fredeburg bei Ratzeburg findet eine Ausstellung unter dem Motto VISIONEN ALS BEFLÜGELNDE HOFFNUNGEN im Freien statt, die mit den interdisziplinären Mitteln der Kunst das Verhältnis von Mensch und Natur zu problematisiert. Wir sind im Begriff, unsere Lebensgrundlagen zu zerstören und müssen darauf zu drängen, dass sich unserer Handeln verändert und eine andere Politik unumgänglich wird. Eine Botschaft von Künstern, die begriffen haben, dass es so nicht weitergeht.

Mehrere Arbeiten entstanden extra aus diesem Anlass.

Christian Egelhaaf, FredeburgNeustrelitz, 2021, Digitale Montage auf Meshgewebe
Sabine Egelhaaf, JETZT, 2020, Digitaldruch auf Meshgewebe

Titelbild: Sabine Egelhaaf, JETZT, 2020, Digitaldruck auf Meshgewebe

Der Ausstellungsflyer zum Herunderladen

LICHTHAUS – Videoperformance

Christian Egelhaaf und Andreas Krohn

Sonnabend, 11. September · 21 Uhr

In der ca. 30-minütigen  Videoperformance werden schwarzweiße Videos großflächig auf die Hülle eines Foliengewächshauses und die umliegenden Gebäude und Bäume projiziert. Die Videos zeigen streng geometrische Elemente und Text-Fragmente, die sich bewegen, mutieren, ihre Größe verändern. Es entstehen in Verbindung mit der Umgebung völlig neue Räume und Formen. Es gibt aber auch realistische Sequenzen …
Live dazu improvisiert Andreas Krohn auf dem Synthesizer.

Im Anschluss nächtlicher Rundgang durch die Ausstellung 30 Jahre Domäne Fredeburg (s.o.)

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln. Anmeldung zur Veranstaltung unter
Telefon 04541 / 8621-42 oder per Mail unter info@klws.de.
Einladung zum Herunterladen

Domäne Fredeburg, 23909 Fredeburg

JETZT – Videoperformance

urbane Kunst kontra Kulturverlust in Mölln mit Bild | Musik | Wort
Videoperformance, Sonntag, 19. September 2021, 20:30 Uhr

Der Lauenburgische Kunstverein veranstaltet eine Videoperformance auf dem Alten Möllner Marktplatz. Mit mehreren Beamern wird das Wort JETZT immer wieder neu variiert auf die historischen Gebäude projiziert. Dazu gibt es musikalische Improvisationen und Text-Rezitationen.

VIDEO                Christian Egelhaaf
OBJEKTE           Sabine Egelhaaf
MUSIK               Andreas Krohn (voc), Benjamin Lütke (perc)
REZITATION      Sigrid Dettlof

Sonntag, 19. September 2021, 20.30 Uhr, Dauer ca. 30 Min.
Am Markt, vor dem Historischen Rathaus.
Der LKV lädt im Anschluss zu anregenden Gesprächen
Dauer ca. 30 Min., Historischer Marktplatz Mölln

Einladung zum Herunterladen

SCHWARZWEISS-Grauzone Kunst

31. Landesweite Kunstschau 2021 des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern

Ausstellung in Neustrelitz
Laufzeit: 29. Mai – 31. Juli 2021
Online Vernissage: 29. Mai 2021, 15 Uhr
Finissage: 31. Juli 2021, 15 Uhr

Christian Egelhaaf, Squares 2
Christian Egelhaaf, Falling Letters (Foto Daniela Melzig)

JETZT 2

INNEN UND AUSSEN

Eine Videoinstallation an der St. Petrikirche in Lübeck. Das erste Video wurde im Inenraum der Kirche aufgenommen und von dem Flügelhornisten Ingolf Burkhardt vertont.

Video, Installation, Schnitt: Christian Egelhaaf, Musik: Ingolf Burkhardt (Flügelhorn), Ton: Andreas Krohn, Konzept: Sigrid Dettlof.
Video, Installation, Schnitt: Christian Egelhaaf, Konzept: Sigrid Dettlof.

Jahresschau in Lübeck | Landesschau in Eutin

Sabine Egelhaaf, Hütte (Quadrat), 2018 in Lübeck

 

Christian Egelhaaf, Stil aus dem Video Moving Squares in Lübeck

 

Christian Egelhaaf, Stil aus dem Video Smoky Spaces in Lübeck

 

Christian Egelhaaf, Stil aus dem Video Bubbles in Eutin

Zu den Videos

Die Jahresschau Lübecker Künstler in der Kunsthalle St. Annen und die 67. Landesschau um Ostholstein-Museum in Eutin sind aufgebaut, können aber nach jetzigem Stand frühestens nach dem 10. Januar 2021 besucht werden.

Von beiden Ausstellungen gibt es digitale Rundgänge, von den an der Jahresschau in Lübeck beteiligten Künstlern sind ausserdem kurze Video-Statements zu sehen (sie erscheinen nach und nach).

Heftige Auseinandersetzungen um “Mannigfaltigkeit”

Es geht in Sabine Egelhaafs Arbeit “Mannigfaltigkeit oder: bedachte Gärten” in der vom Lauenburgischen Kunstverein (LKV) organisierten Ausstellung “On Fire |Kultur – Natur – Landschaft” um die mannigfaltigen Möglichkeiten künftiger ökologischer Lebensmittelproduktion.

Die Arbeit führte zu einer heftigen Auseiandersetzung mit Vertretern der Landwirschaft und der Kreissparkasse. Ausführlich ist das auf der Webseite des LKV dokumentiert.

On Fire Ratzeburg | Kultur – Natur – Landschaft

Mehr bei www.L-KV.de   unter “Aktuelles”

Hier gibt es Presseartikel, auch zu den Auseinandersetzungen um Sabines Arbeit “Mannigfatigkeit oder: bedachte Gärten”, Bilder und ein Video.

Das Ausstellungsgelände
Christian Egelhaaaf, Squares
Sabine Egelhaaf, Mannigfaltigkeit oder: bedachte Gärten

 

 6. September – 18. Oktober 2020, ganztägig geöffnet

In der Ausstellung reflektieren Künstlerinnen und Künstler aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern die Kultur, die Landschaft und die Natur der ehemaligen Grenzregion. Die teils raumgreifenden Installationen und Objekte der Ausstellung werden um 16 Plakate ergänzt, die auf dem Vorplatz des Museums zu sehen sind.

Die Natur kommt ohne den Menschen aus, der Mensch aber braucht eine intakte Umwelt, um zu überleben. Diese Erkenntnis mag gesellschaftlicher Konsens sein. Im Alltag manifestiert sie sich nicht – oder kaum. Hier kommt die Kunst ins Spiel: Sie kann zwar die Welt nicht verändern, aber sie kann mithelfen, die Menschen zu sensibilisieren und zugleich wirkungsvoll die politisch Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen.

Die ehemalige Grenzregion zwischen dem Kreis Herzogtum Lauenburg und Mecklenburg mit dem Ratzeburger See und dem Schaalsee bietet die Chance eine zukunftsgerichtete Kulturlandschaft entstehen zu lassen – ökonomisch, ökologisch, sozial und ästhetisch. Der Kreis Herzogtum Lauenburg als größter kommunaler Land- und Waldbesitzer Deutschlands könnte dabei eine Vorreiterrolle spielen.

Veranstalter sind das Kreismuseum, der Lauenburgische Kunstverein sowie das Forum für Kultur und Umwelt